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Urlaub am See in Italien verspricht mehr als Erholung

Italienische Seen – von dem ein oder anderen hat fast jeder schon einmal gehört. Wer sich für einen Urlaub am See in Italien aussucht, kann dafür unter Hunderten von Seen in ganz Italien wählen. 113 italienische Seen laden zu Schiffsfahrten ein, zum Baden, Segeln, Surfen oder für Wanderungen, Spaziergänge und einfach zum genießen. Jeder hat seine eigene Schönheit und Besonderheit. Die vier bei Touristen beliebtesten oberitalienischen Seen möchten wir Ihnen hier ein wenig genauer vorstellen.

Der Gardasee – Der größte See in Italien

Der größte See in Italien ist der Gardasee, dessen Fläche von 369,98 km² sich über drei Regionen erstreckt. Nördlich ist es Trentino Südtirol, östlich Verona in Venetien und der westliche Teil gehört zur Lombardei, genauer gesagt, Brescia. Der Gardasee ist 51,6 km lang und 17,2 km breit. Neben der Nutzung als Badesee ist z. B. der nördliche Teil des Gardasees bei Windsurfern wegen der thermischen Luftströme am Nachmittag sehr beliebt. Aber auch Wasserskifahrer und Segler finden am Gardasee ausreichende Möglichkeiten für ihren Sport. Der Gardasee liegt in der Nähe von Verona, das zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Es ist also auch für die Sighseeing-Fans gesorgt.

Der Lago Maggiore – 20% Schweiz, 80% Italien

Wie viele große italienische Seen erstreckt sich auch der 212 km² große Lago Maggiore über mehrere Regionen. 20 % dieses See in Italien gehören zum Schweizer Tessin, die restlichen 80 % gehören zu den oberitalienischen Regionen Piemont und Lombardei. Neben dem Tourismus wird hier auch die Fischerei gepflegt, der Gesamtertrag liegt bei ca. 150 Tonnen Fisch jährlich. Und ein nicht kleiner Teil davon landet in den Küchen der zahlreichen Hotels und Restaurants rund um den See.

Wer an diesem See Italien genießen möchte, der kann dies nicht nur beim Baden oder beim Wassersport tun. Seit 1826 gibt es am Lago Maggiore die Maggiore Passagierschifffahrt. Diese bietet Rundfahrten und Fahrten zu den 11 im See gelegenen Inseln an. Besonders beliebte Ziele sind Fahrten zur Isola Bella, Isola Madre und Isola Pescatori.

Der Comer See – Der See mit dem längsten Ufer

Ursprünglich nannte man diesen 146 km² großen Italien-See auch Lario, weil er das Dreieck Managgio, Varenna und Bellagio (genannt Triangelo Lariano) ausfüllt. Den Comer See kann man sich als umgedrehtes Y vorstellen. Flächenmäßig sind andere italienische Seen größer, doch mit seinen 170 Kilometer Ufer übertrifft er alle anderen. Und gilt vor allem bei Campern als beliebtester Badesee Italiens. Dass aber an diesem See Italien nicht nur Wasser zu bieten hat, zeigen die Metropolen Lecco und Como, die ein ausgeprägtes Nachtleben vorweisen. Außerdem gibt es rund um den See 8 berühmte öffentliche Villen.

Der Ortasee – der „legendäre“ See

Auch der Ortasee gehört zu den italienischen Seen in Oberitalien. Zwar ist dieser Italien-See mit 18,2 km² relativ klein, bietet aber für Badegäste, Wassersportler und Angler viele Möglichkeiten. Um die kleine Insel San Giulio in der Mitte des Sees rankt sich eine Legende. Ende des 4. Jahrhunderts hatten die griechischen Brüder Julius und Julian bereits 99 Kirchen in den Gegenden um diesen See in Italien gebaut. Julius breitete seinen Mantel auf dem Ortasee aus und erreichte so San Giulio. Er tötete die dort lebenden Drachen und Schlangen und baute an der Stelle der heutigen Basilika San Giulio die hundertste Kirche.

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