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Der Toskana-Reiseführer für Aktivurlauber und Kulturinteressierte

Die Toskana (italienisch: Toscana)! Kaum eine Region steht so sehr für das Dolce Vita. Doch die Toskana hat viel mehr zu bieten als die weiten Kulturlandschaften und Zypressen, die viele Filme uns vermitteln. Vor allem ihr Abwechslungsreichtum macht die Region in Mittelitalien, neben Süditalien, zu einem der beliebtesten Reiseziele des „Stiefels“. Wir möchten uns daher in unserem Toskana-Reiseführer intensiv der Gegend, seinen Besonderheiten und touristischen Angeboten widmen. Kommen Sie mit auf eine Reise ins Herz von „Bella Italia“!

Die Region Toskana – Traumhafte Landschaften im Herzen von Italien

In kaum einer Region Italiens werden Sie so unterschiedliche Möglichkeiten finden, Urlaub zu machen. Planen Sie einen Badeurlaub? Dann wählen Sie die herrlichen Küsten der Provinz Livorno, die übrigens als besonders sauber gelten. Möchten Sie lieber Wandern oder Bergsteigen? Die nördliche Toskana wird von der Gebirgskette des Apennin umschlossen.

Oder möchten Sie sich kulturell weiterbilden? Dann sind mit Florenz, Pisa und Siena einige der historisch bedeutendsten Städte des Landes in der Toskana zu finden. Zudem gibt es viele kleine Dörfer, die noch aus dem Mittelalter stammen (hier nähere Informationen).

Hier eine Karte der Region Toskana:


Größere Kartenansicht

Die Region Toskana ist in 10 Provinzen eingeteilt:

  • Massa-Carrara,
  • Lucca,
  • Pistoia,
  • Prato,
  • Firenze,
  • Pisa,
  • Arezzo,
  • Livorno,
  • Siena und
  • Grosseto.

Zudem gehören 7 Inseln zum Toskanischen Archipel:

  • Elba,
  • Giglio,
  • Giannutri,
  • Montecristo,
  • Capraia,
  • Pianosa und
  • Gorgona.

Diese sind ein riesiger Naturpark. Besonders für Taucher ein Paradies.

Landschaften der Toskana

 

Um sich die faszinierende Unterschiedlichkeit der Region Toskana bewusst zu machen, sollte man allerdings in erster Linie auf die Differenzierung der Landschaften achten:

Wir stellen Ihnen in unserem Reiseführer aber nicht nur die gegensätzlichen Landschaften vor, sondern auch das

Zudem sollten die 3 wichtigsten Metropolen der Toskana nicht vergessen werden:

 

Das Casentino – Traumhafte Wälder und historische Schlösser

Das Gebirgstal Casentino, in der östlichsten Provinz der Toskana Arezzo gelegen, ist eine wenig touristische Region. Besonders für Wanderer ist die Gegend aber ein lohnenswertes Ziel. Vor allem der Nationalpark Foreste Casentinesi bietet ruhige Wanderwege.

Im Video können Sie einige Eindrücke bei einem Flug über das Casentino genießen:

Auf den ersten Blick fällt auf, dass sich die Landschaft grundlegend von der gewohnten Vorstellung von der Toskana unterscheidet, auch wenn die typischen Hügellandschaften zu finden sind. Hier herrschen Wälder und Wiesen vor, nicht verwunderlich, denn die Haupterwerbsquellen der Gegend sind Forstwirtschaft und Schafzucht.

Vor allem die vielen Burgen sind einen Besuch wert, aber auch die kleinen, traditionellen Orte sind ein kulturelles Highlight.

Unsere Sightseeing-Tipps:

  • Arezzo,
  • Bibienna und
  • Poppi.

Kunsthistorisch interessant sind die Schlösser der Conti Guidi, einem alten Adelsgeschlecht, die sich unter anderem in

  • Castel San Niccolò,
  • Londa,
  • Modigliana,
  • Montevarchi,
  • Pelago,
  • Vinci und
  • Poppi

befinden.

Im Casentino entspringt übrigens auch der Arno, der größte Fluss der Toskana, auf dem Monte Falterona.

Informieren Sie sich hier über den Casentino Nationalpark:

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Das Chianti-Gebiet – Weine im Herzen der Toskana genießen

Beim Stichwort „Chianti“ werden Sie sofort an den berühmten Wein denken. Und damit liegen Sie absolut richtig. Im Chianti, dem Herzen der Toskana, in den Provinzen Siena und Firenze gelegen, wird der beliebte Rotwein seit Jahrhunderten angebaut und noch in den traditionellen Bast-Flaschen verkauft.

Die Landschaft ist dementsprechend vom Weinbau geprägt und auch die Kultur ist stark von der Winzer-Tradition beeinflusst.

Die sehenswertesten Reiseziele, neben den großen Städten, im Chianti-Gebiet:

  • Greve in Chianti,
  • Radda,
  • San Gimignano und
  • Montefioralle.

Hier finden Sie die Landschaften, die Sie von der Toskana kennen. Und auch im Kino ist die Region beliebt. In Greve wurde z.B. die Shakespeare-Verfilmung „Viel Lärm um nichts“ gedreht:

San Gimignano ist übrigens, neben Bologna, eine der wenigen Städte in Italien, die noch über die sogenannten Geschlechter-Türme verfügt. Die Türme dienten im Mittelalter der Verteidigung und sind in den meisten Orten inzwischen verschwunden. San Gimignano wird daher auch „Stadt der Geschlechtertürme“ genannt.

Hier finden Sie weitere Informationen und Reisetipps für Chianti:

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Die Crete senesi – Paradies für Entspannungs- und Kururlauber

Die Crete Senesi ist von weiten Feldern und Zypressen-Alleen geprägt. Man mag kaum glauben, dass ausgerechnet diese Gegend zu den trockensten ganz des Landes zählt. Die Landschaft wurde früher sogar als Deserto di Accona, Accona-Wüste, bezeichnet. Dementsprechend schwer ist der Landbau. Für Reisende, die die Ruhe suchen, ist die Gegend allerdings ein Paradies.

Wenn Sie die Crete senesi besuchen, haben wir folgende Empfehlungen für Sie:

  • Asciano,
  • San Giovanni d’Asso,
  • Buonconvento und
  • die Klosteranlage Monte Oliveto Maggiore.

Zudem ist die Provinzhauptstadt Siena schnell erreichbar.

Auch Gesundheitsurlauber kommen auf Ihre Kosten. Besonders beliebt sind die Kurorte

  • Rapolano Terme und
  • San Giovanni Terme.

Im Video sind Ihnen vielleicht die weißen, unbewachsenen Hügel in der Landschaft aufgefallen. Diese als Biancane bezeichneten Flächen sind das typische Erkennungszeichen der Crete Senesi.

Weiterführend Informationen über die Crete Senesi der Toskana erhalten Sie unter:

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Die Colline Metallifere – Blicke in den Höllenschlund

Dante muss hier gewesen sein, als er die Idee für sein „Inferno“ hatte. Denn die Colline Metallifere ist den Vorstellungen von der Hölle nicht ganz unähnlich. Der Gebirgszug, der sich in der Mittel- und Südtoskana erstreckt, verläuft über

  • Pisa,
  • Siena und
  • Grosseto

und ist geprägt von geothermischen Quellen und Geysiren. Dieses außergewöhnliche Landschaftsbild lädt geradezu zu Anspielungen an den Ort der Verdammnis ein. In der Colline Metallifere befindet sich z.B. das Valle del Diavolo, das Tal des Teufels, in dem sich eines der größten Erdwärmekraftwerke der Welt befindet.

Hier einige Impressionen aus Larderello, einem Ort im Zentrum des Tals:

Früher vom Bergbau geprägt, wird die Colline Metallifere heute zunehmend touristisch erschlossen. Die ländliche Gegend zieht vor allem Aktivurlauber an.

Bei Wanderungen oder Radtouren sollten Sie sich einen Zwischenstopp in den kleinen Bergdörfern der Gegend gönnen, z.B. in

  • Roccatederighi oder
  • Montieri.

Diese sind noch sehr ursprünglich. Aber auch Volterra ist sehenswert, denn der Ort gilt als älteste Stadt des Landes.

Große Hotels und zahlreiche touristische Unterkünfte werden Sie in der Colline Metallifere vergebens suchen. Aber gerade das macht diese beschauliche Gegend aus. Stattdessen bietet sich ein gemütliches Ferienhaus mitten auf dem Land an.

Unser Tipp für Badeurlauber: Von der Colline Metallifere aus können Sie schnell die etruskische Riviera in der Provinz Livorno erreichen.

Informieren Sie sich hier weiterführend über die Geothermie in Larderello:

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Die Garfagnana – Zurück zur Natur

Landschaftlich erinnert sie auf den ersten Blick an die Wälder im Casentino, liegt aber wesentlich weiter nördlich in der Provinz Lucca und hat mehr zu bieten, als „nur“ Wald. Den Mittelpunkt der Gegend bilden das Serchio-Tal und der Fluss Serchio. Städte und Dörfer haben sich malerisch am Fluss angesiedelt. Im Norden wird die Landschaft von den Ausläufern der Toskana-Emilian Apennine-Berge begrenzt.

Hauptstadt ist Castelnuovo di Garfagnana. Den Ort als „Stadt“ zu bezeichnen, ist allerdings etwas übertrieben, denn hier leben nur knapp 6.000 Einwohner.

In dieser Landschaft begegnet Ihnen noch eine sehr ursprüngliche Lebensweise. Der Alltag verläuft entspannt und traditionell. Der Tourismus ist wenig entwickelt. Gäste sind allerdings herzlich willkommen. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier richtig. Fernab vom Trubel der großen Städte können Sie sich ganz auf die Natur konzentrieren, die hier auch manchmal erst auf den zweiten Blick ihre Schönheit entfaltet.

Sportliche Urlauber werden voll auf ihre Kosten kommen. Für Aktivitäten wie

  • Reiten,
  • Mountainbiken und
  • Wandern

haben Sie hier ideale Voraussetzungen.

Eine Sehenswürdigkeit sollten Sie bei Ihren Touren auf keinen Fall verpassen: die Teufelbrücke „Ponte del Diavolo“ (oder auch „Ponte della Maddalena“), die bei Borgo a Mozzano ganz in der Nähe von Lucca über den Fluss Serchio führt.

Der Sage nach soll beim Bau dieser ungewöhnlich geformten Brücke der Teufel die Finger im Spiel gehabt haben. Denn eine derart kühne Konstruktion kann nicht von Menschenhand geschaffen worden sein.

Erfahren Sie mehr:

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Die Maremma in Grosseto – Erleben Sie den „wilden Süden“

Der „wilde Süden“ der Toskana, die Maremma, ist eines der beliebtesten Feriengebiete der Region. Klar ist, dass sie in der Provinz Grosseto liegt, wie weit sie allerdings reicht, ist strittig. Im weitesten Sinne umfasst sie die gesamte südliche Toskana, einschließlich der Halbinsel Monte Argentario, und reicht bis in die Region Latium.

Streng genommen umfasst sie nur den Küstenstreifen zwischen Follonica und Orbetello. In diesem Gebiet befindet sich auch der „Parco Naturale della Maremma“, einer der wichtigsten Naturparks der Toskana, der direkt bis ans Meer reicht. Wanderer finden hier 8 ausgewiesene Wanderwege, für Kanufahrer werden geführte Touren angeboten.

Die Bezeichnung „wilder Süden“ weckt übrigens nicht ganz zufällig Assoziationen mit dem „Wilden Westen“ in den USA, denn hier leben die letzten Cowboys des Landes:

Auch wenn die Gegend weitestgehend touristisch erschlossen ist, müssen Sie abseits der Küstenregion nicht mit überfüllten Urlaubsorten rechnen. Sie werden selten ein großes Hotel finden. Dafür kleine Ferienhäuser und einen florierenden Agritourismus, den Urlaub auf kleinen Bauernhöfen. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist eine Unterkunft auf dem Land eine schöne Alternative zum Pauschal- oder Cluburlaub.

Am Meer finden Sie hingegen gemütliche Touristenorte, in denen Sie den Badeurlaub in vollen Zügen genießen können. Besonders empfehlenswert sind:

  • Golfo di Follonica,
  • Castiglione della Pescaia und
  • Principina a Mare.

Wenn Sie abends ausgehen möchten, finden Sie in Castiglione della Pescaia ein reges Nachtleben mit kleinen Bars und Strassencafés.

Wer einen Luxus-Urlaub erleben möchte, sollte es sich in Punta Ala gut gehen lassen. Hier finden Sie einen mondänen Yachthafen und einen der besten Golfplätze des Landes.

Im Inland sollten Sie Städte wie

  • Grosseto und
  • Massa Marittima

besuchen, die vor allem für Kultururlauber lohnenswert sind.

Informieren Sie sich über den Maremma Nationalpark und weitere sehenswerte Ziele:

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Das Montagnola senese – Ideales Reiseziel für Naturliebhaber

Das Gebiet des Senese Gebirges, Montagnola senese, erstreckt sich westlich und nordwestlich von Siena. Aufnahmen aus der Luft verraten, dass Sie sich in der Gegend vor allem auf weitläufige Waldgebiete und naturbelassene Hügellandschaften freuen können:

Unsere Reiseführer-Tipps! Besuchen Sie

  • das mittelalterliche Kastell Monteriggioni und
  • die Ponte della Pia bei Rosia,

die zwar kein beeindruckendes Bauwerk ist, aber besonders für Wanderer ein schönes Ziel für eine Tour darstellt.

Ebenfalls auf Ihrem Reiseprogramm sollte der Monte Maggio, der höchste Berg des Montagnola senese, stehen. Von dort aus haben Sie einen herrlichen Blick über die gesamte Landschaft.

Ein besonderes Highlight der Montagnola senese sind die zahlreichen Höhlen in den Bergmassiven, die teilweise begehbar sind. Gehen Sie allerdings nicht ohne professionellen Führer auf Entdeckungstour!

Aufgrund der Nähe zur Provinzhauptstadt Siena sollten Sie unbedingt einen Abstecher in die wundervolle Metropole einplanen.

Machen Sie sich ein Bild von der Montagnola senese

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Monte Amiata – Die Alpenlandschaft der Toskana

Wer zum Monte Amiata reist, sollte sich nicht nur auf den erloschenen Vulkan in der Provinz Grosseto konzentrieren, sondern auch die gleichnamige Landschaft besuchen, die teilweise bis in die Provinz Siena reicht.

Die Vegetation wird Sie eher an die Alpen als an die Toskana erinnern:

Touristisch ist die Gegend vor allem im Winter als Skigebiet beliebt, aber keineswegs überlaufen. Im Sommer können Wanderurlauber die beeindruckenden Ausblicke genießen.

Sie sollten allerdings wissen, dass die Temperaturen in dieser Landschaft der Toskana aufgrund der Höhenlage immer etwas niedriger sind als im Rest der Region. Ideal für entspannte Wandertouren. Achten Sie nur darauf, immer auch warme Kleidung mitzunehmen.

Wenn Sie nicht nur die Natur erleben möchten, sondern auch ein wenig von der Kultur der Landschaft, empfehlen wir die historischen Orte

  • Arcidosso und
  • Santa Fiora.

Hier können Sie ein Stück toskanisches Lebensgefühl entdecken und Hobbyfotografen finden wunderbare Motive für das Urlaubsalbum.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

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Das Mugello-Tal – Spagat zwischen Historie und Moderne

Vor allem Auto- und Motorradsportfans wird der Name „Mugello“ ein Begriff sein. Die berühmte Rennstrecke, auf der jedes Jahr der große Preis von Italien der Motorrad-WM ausgetragen wird, befindet sich im Herzen der Landschaft in der Nähe von Scarperia.

Das gesamte Gebiet erstreckt sich nördlich von Florenz und hält das, was man sich von einem Urlaub in der Toskana verspricht. Hier finden Sie wundervolle Kulturlandschaften und grüne Wälder. Und die Gegend ist auf Touristen eingestellt, denn nicht nur Reisende, die Florenz sehen möchten, verbringen hier ihre Ferien. Auch Mugello selbst hat landschaftlich und kulturell einiges zu bieten.

Z.B. ist immer noch der Einfluss der berühmten Medici zu spüren. Sehenswert sind

  • die Villa Demidoff in Pratolino und
  • die Villa von Cafaggiolo.
  • die Festung San Martino in San Pietro,

die zum Erbe der skandalträchtigen Familie gehören, die im 15. und 16. Jhd. den Höhepunkt ihrer Macht erreichte und noch weitere Villen im Mugello hatten.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • die Festung von Firenzuola,
  • das Kloster Bosco ai Frati in Galliano,
  • das Museo del Paesaggio Storico dell’Appennino (Museum der historischen Landschaft des Apennin),
  • das Museodella Pietra Serena (Sandstein Museum),
  • das Geburtshaus des Malers Giotto in Vespignano,

Der Ort Vicchio ist zudem einen längeren Besuch wert. Er ist besonders für seine historischen Kirchen bekannt.

Erfahren Sie mehr über den Urlaub im Mugello:

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Das Val d’Orcia – Die Schönheit der Toskana

Das Val d’Orcia gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Laut Aussage der Organisation spiegelt es die „Ideale einer ästhetischen Landschaft im höchsten Maße“ wider. Wir können das nur bestätigen. Südlich von Siena gelegen, prägte das verträumte Tal das Bild der Toskana seit der Renaissance bis heute.

Vor allem die zahlreichen Zypressenhaine stechen ins Auge. Wussten Sie, dass die Bäume seit einigen Jahren „Gladiatoren“ genannt werden? Im Orcia-Tal hat der Name seinen Ursprung. Denn ganz in der Nähe des kleinen Ortes Pienza wurden einige Szenen des Films „Gladiator“ gedreht. Auch die in der berühmten Anfangsszene des Films gezeigten Getreidefelder sind, neben Sonnenblumenfeldern, typisch für die Landschaft.

Besonders die kleineren Ortschaften sollten Sie auf Ihrer Reise besuchen. Sehenswert sind:

  • Pienza,
  • Montepulciano,
  • Montalcino und
  • Bagno Vignoni.

Bagno Vignoni ist vor allem für seine Wellness-Angebote bekannt. Schon die Etrusker entspannten hier in den Thermen.

Pienza - Stadtmauer

Sind Sie kunsthistorisch interessiert, sollten Sie folgende Sehenswürdigkeiten nicht verpassen:

  • die Burg degli Aldobrandeschi in Castiglione d’Orcia,
  • die Corsignano Kirche und
  • der Palazzo Ammannati in Pienza,
  • das Rathaus von Montalcino,
  • die Abtei des heiligen Antimo in Montalcino und
  • die Medici-Festung in Radicofani.

Denn auch hier hatten die Medici ihre Besitztümer.

Weitere Infos und Reisetipps:

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Das Valdarno – Die farbigen Hügel des Arnotals

Valdarno, das Arnotal, liegt zwischen Arezzo und Florenz, und beschreibt die Landschaft, in der der Arno seine Richtung ändert. Im Casentino entsprungen, macht der Fluss vor Arezzo einen Bogen und fließt weiter Richtung Florenz. Dieser Flusslauf bezeichnet das malerische Arnotal, eine der fruchtbarsten Gegenden der Toskana. Der Fluss ist bestimmender Mittelpunkt. Alle bedeutenden Orte der Region liegen in der Nähe des Flusses, unter ihnen

  • Figline Valdarno,
  • San Giovanni Valdarno und
  • Montevarchi.

Landschaftlich fallen vor allem die farbigen Hügel auf. Hier mischen sich die Nuancen von Olivenhainen, Weinbergen, Zypressen- und Eichenwäldern zu einer harmonischen Komposition, die Sie ansonsten in der Toskana nicht finden werden.

Wenn man auf den sanften Hügeln der Gegend steht und den Blick über das Arnotal schweifen lässt, kann man verstehen, warum gerade diese Landschaft der Toskana so begehrt bei den konkurrierenden Herrschaftshäusern war. Das kulturelle Erbe des Valdarno bezeugt die vielen Schlachten, die um das kleine Paradies geschlagen wurden.

Befestigte Burgen finden sich z.B. immer noch in

  • Laterina,
  • Cennina und
  • Castiglione degli Ubertini.

Für Kulturinteressierte sind auch die Städte

  • San Giovanni,
  • Terranuova und
  • Castelfranco

interessant, die schon im 13. Jahrhunderten zu Festungen ausgebaut wurden.

Mehr über die Sehenswürdigkeiten im Arnotal in Italien:

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Das Val di Chiana – Kulturell geprägt von Wein und Olivenöl

Schon Goethe war hier und empfand das Chiana-Tal als einen der herrlichsten Orte der Welt. In seinem Buch „Reise nach Italien“ schreibt er: „Es ist unmöglich schönere Plätze, Schluchten und Felder zu sehen, […].“

Die Gegend, zwischen Siena und Arezzo gelegen, ist nicht weit vom Valdarno entfernt und teilt mit ihm die landschaftliche Schönheit. Teile des Tals erstrecken sich bis nach Umbrien.

Klimatisch ist das Tal eher mild, vor allem im Frühling und Herbst herrschen angenehme Temperaturen.

Hier ein kleiner Blick auf die wichtigsten Städte, Kulturschätze und die Landschaft:

Die Gegend ist besonders vom Weinbau geprägt. Vor allem die Bianco Vergine Val di Chiana, die Weißweine der Region, sind weltberühmt. Aber auch für die Produktion von Olivenöl ist das Tal bekannt. Zudem finden Sie hier die größten Rinder der Welt, die Chianina. Ihr Fleisch gilt als das beste der ganzen Toskana.

Als Urlauber können Sie im Val di Chiana absolute Ruhe genießen. Unser Tipp: übernachten Sie auf einem der zahlreichen Weingüter und erleben Sie Land und Leute hautnah.

Für Fahrradtouristen bietet sich der Treidelpfad direkt am Chiana-Kanal an. Wanderer sollten die „Via Fila“ erkunden, die sich ebenfalls parallel des Chiana befindet. Außerdem sollten Sie einen Besuch in Cortona einplanen, eine der bedeutendsten Städte zu Zeiten der Etrusker.

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Die Versilia – Der Ursprung italienischer Badekultur

Mit der Versilia erreichen wir in unserem Toskana-Reiseführer die letzte Landschaft auf dem Festland der Region. Sie befindet sich in Massa-Carrara, das an Norditalien grenzt, und Lucca und bezeichnet die nördlichste Küstenlinie der Toskana am Ligurischen Meer, die im Osten von den Apuanischen Alpen begrenzt werden. Das Meer wurde nach der angrenzenden Region Ligurien benannt, die direkt an die Toskana grenzt.

Die Landschaft zählt zu den ansprechendsten Touristengebieten der Toskana. Großer Vorteil der Küstenlage: Die Temperaturen sind aufgrund des Seeklimas das ganze Jahr über angenehm mild. Vor allem die Seebäder

  • Marina di Massa,
  • Marina di Pietrasanta,
  • Lido di Camaiore,
  • Viareggio und
  • Forte dei Marmi

sind eine Reise wert. An der Küste zwischen Viareggio, dem ältesten Seebad des Landes, und Forte dei Marmi entwickelte sich die Badekultur, die wir heute von Italien kennen.

Aber nicht nur der Küstenstreifen macht die Region beliebt. Weltberühmt ist vor allem der Marmor aus Carrara, der seit Jahrtausenden einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor der Gegend darstellt.

Die Marmorbrüche sind übrigens auch eine Sehenswürdigkeit für Touristen.

Kulturinteressierte sollten mindestens einen Tag in Pisa einplanen. Die Touristen-Hochburg ist von der Küste aus sehr schnell erreichbar. Die Anreise erfolgt über die E80, die entlang der Küste führt.

Erfahren Sie hier mehr:

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Der toskanische Archipel – Das größte Meeresschutzgebiet Europas

Ein Toskana-Reiseführer wäre natürlich nichts ohne das toskanische Archipel. Allerdings sind nicht alle Inseln vor der Küste für Urlauber interessant, da nur 4 touristisch erschlossen sind. Das gesamte Gebiet gehört zum Parco Nazionale dell’Arcipelago Toscano, dem größten Meeresschutzgebiet Europas. Dementsprechend werden auch die zunehmenden Angebote für Reisende auf den Arten- und Naturschutz ausgerichtet.

Haupturlaubsziele sind

  • Elba,
  • Giglio,
  • Giannutri und
  • Capraia.

Die restlichen Eilande des Archipels

  • Gorgona,
  • Montecristo und
  • Pianose

sind nicht oder nur teilweise zugänglich.

Eine sehenswerte Dokumentation des TV Senders Arte zeigt die Schönheit des Archipels und den Alltag der Bewohner.

Der 1. Teil widmet sich Elba und Montecristo:

Nach einem Streifzug durch Portoferraio, der Hauptstadt Elbas, geht es weiter nach Gorgona:

Zurück auf Elba folgt noch ein Abstecher nach Pianosa:

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Urlaub auf Elba – Perle des tyrrhenischen Meeres

Haupturlaubsziel ist Elba, die größte der toskanischen Inseln und drittgrößte in Italien nach Sizilien und Sardinien. Von Piombino können Sie mehrmals täglich mit der Fähre in etwa einer Stunde nach Portoferraio, der Hauptstadt, übersetzen.

Elba ist ein wahres Paradies für Aktivurlauber. Die bergige Landschaft ist ideal für

  • Wanderer,
  • Reiter,
  • Mountainbiker und
  • Kletterer.

Hier eine Gelände-Karte:


Größere Kartenansicht

Schöne Ziele für Freeclimber sind z.B. die Costa dei Gabbiani im Südosten oder die Granitklippen an der Westküste. Sportliche Wanderer sollten einmal den Monte Capanne, den höchsten Berg Elbas, besteigen. Von dort haben Sie einen beeindruckenden Ausblick.

Besonders einladend ist Elba allerdings für Wassersportler. Vor allem Taucher finden ein wahres Unterwasserparadies:

Zudem gibt es unzählige traumhafte Strände. Zu empfehlen sind z.B.

  • Barbarossa,
  • Cavoli,
  • Fetovaia,
  • Lacona,
  • Marina di Campo,
  • Procchio

und viele mehr.

Doch auch Kultururlauber werden sich nicht langweilen. Sie werden Sie immer wieder einer historischen Gestalt begegnen: Napoleon. Der französische Feldherr und Kaiser, der nur 100 Tage hier verbrachte, hat seine Spuren hinterlassen.

Sehenswert sind

  • das Nationalmuseum der napoleonischen Residenzen Villa dei Mulini,
  • das napoleonische Museum Villa San Martino und
  • das Museum „Misericordia“,

in dem Sie einen original Handabdruck und die Totenmaske Napoleons bewundern können.

Aber auch das etruskische Erbe und das der Medici ist zu finden. Zu empfehlen sind

  • das archäologische Museum „Della Linguella“,
  • das Open-Air Museum in San Martino,
  • die Wallfahrtskirche Madonna del Monserrato,
  • die Altstadt von Capoliveri und
  • die Fortezza di San Giacomo di Longone.

Die Inselhauptstadt Portoferraios sollten Sie genauer erkunden. Sie wurde von Cosimo I. de’Medici gegründet und bietet Kulturinteressierten eine Fülle an Sehenswürdigkeiten.

Besonderes Highlight für Musik-Liebhaber: Jedes Jahr im September wird Elba zur „Isola Musicale d’Europa“. Mehr als eine Woche lang finden klassische und moderne Konzerte in Portoferraios statt.

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Die Insel Giglio – Angenehmes Klima und entspannter Urlaub

Giglio erlangte 2012 traurige Berühmtheit, als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Küste verunglückte und 32 Menschen in den Tod riss. Ein Drama, mit dem sie immer verbunden bleiben wird.

Dabei ist Giglio ein traumhaftes Urlaubsziel, das seinen Besuchern kristallklares Wasser und historische Innenstädte präsentiert. Durch das gemäßigte, mediterrane Klima finden Sie ganzjährig ideale Bedingungen für einen entspannten Urlaub.

Sportlich bietet Giglio ebenso gute Bedingungen wie Elba. Vor allem Taucher und Wanderer finden zahlreiche attraktive Anlaufpunkte.

Die lohneswertesten Tauchgebiete:

  • Tralicci,
  • die Bucht von Campese,
  • Punta Fenaio,
  • Cala Monella und die
  • Cala dell’Allume.

Bei Wanderungen können Sie einzigartige Ausblicke genießen. Zahlreiche Wanderwege führen durch die bergige Landschaft, z.B.

  • von Castello nach Sasso Ritto,
  • von Castello nach Capel Rosso,
  • von Campese – Faraglione oder
  • von Capel Rosso nach Cala degli Alberi.

Wenn Sie Ihre Wanderungen mit Besichtigungen verbinden möchten, sollten Sie sich folgende Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen:

  • das Dorf Castello,
  • der Hafenort Porto und
  • die Stadt Campanese.

Die Insel Giglio erreichen Sie mehrmals täglich von Porto Santo Stefano aus.

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Insel Giannutri – Absolute Abgeschiedenheit und Ruhe

Entspannter kann man einen Urlaub nicht verbringen. Auf der südlichsten Insel des toskanischen Archipels Giannutri leben nur etwa 10 Menschen und der Tourismus hat sich bisher wenig verbreitet. Vor allem Taucher besuchen das Eiland, um unberührte Wasserlandschaften zu genießen:

Wer umfangreiche Angebote für Urlauber sucht, ist auf Giannutri falsch. Erholung in einer naturbelassenen Gegend mit üppiger Flora und Fauna ist angesagt. Es gibt nur zwei Strände:

  • den Cala dello Spalmatoio und
  • den Cala Maestra.

Bekannt ist die Insel vor allem für seine zahlreichen Höhlen, die am besten mit einem erfahrenen Führer erkundet werden sollten.

Giannutri können Sie vom Festland aus ab Porto Santo Stefano und von Giglio aus erreichen.

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Die Insel Capraia – Vulkaninsel mit beeindruckender Naturschönheit

Capraia, drittgrößte Insel des toskanischen Archipels, ist ein Paradies für Taucher und Segler. Die vielen kleinen Buchten des zerklüfteten Eilands sind ideale Liegeplätze für Yachten. Besonders schön:

  • Punta della Manza und
  • Peraiola.

Allerdings sollten Sie sich frühzeitig einen Platz reservieren, denn die Buchten sind so beliebt, dass sie im Sommer von Booten geradezu belagert werden.

Badeurlauber finden in Cala Mortola den einzigen, aber nicht überlaufenen Strand der Insel.

Auch Trekkingurlauber kommen auf Capraia voll auf ihre Kosten. Die Vulkanlandschaften sind fruchtbar und bieten eine einzigartige Natur. Und das nicht nur oberirdisch. Viele kleine Höhlen und Grotten sind eine abenteuerliche Ergänzung zu den zahlreichen Wanderrouten.

Caparaia erreichen Sie mit der Fähre von Livorno aus in 2-3 Stunden.

Die schönsten Strände auf Elba

Da die drei anderen Inseln des Archipels keine touristischen Angebote bereithalten, werden wir uns diesen in unserem Reiseführer nicht annehmen. Wir hoffen aber, dass auch

  • Gorgona,
  • Montecristo und
  • Pianose

irgendwann für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden, denn sie sind ebenso einmalig schön.

Hier erfahren Sie mehr über das toskanische Archipel:

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Städtereise nach Florenz – Sightseeing in der Wiege der Renaissance

In unserem Toskana-Reiseführer dürfen natürlich auch die wichtigsten Städte der Region nicht fehlen. Bedeutendste Stadt ist Florenz, Hauptstadt der Toskana und „Wiege der Renaissance“. Direkt am Arno gelegen, ist die Metropole seit Jahrhunderten wichtiger Wirtschaftsstandort und kulturelles Zentrum der Toskana.

Die „Deutsche Welle“ zeichnet ein Porträt des heutigen Florenz:

Florenz ist seit über 30 Jahren Weltkulturerbe, seit 1982. Einfache Begründung: In der Stadt befindet sich die „weltgrößte Anhäufung universell bekannter Kunstwerke“. Eine durchaus wahre Behauptung, denn kaum eine Stadt in Italien, vielleicht mit Ausnahme der Hauptstadt Rom, vereint derart viele Kulturschätze an einem Ort.

Vor allem in den Museen finden Sie die Arbeiten der größten Künstler aller Zeiten, wie Leonardo da Vinci und Raffael. Am bekanntesten sind die Uffizien, in denen sich die bedeutendsten Werke der Renaissance befinden.

Eine Übersicht der wichtigsten Museen von Florenz erhalten Sie hier. Ein weiterer Tipp: Das Google Art Project bietet Ihnen eine interaktive Tour durch die beeindruckenden Räume der Uffizien. Absolut sehenswert!

Weitere Sehenswürdigkeiten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:

  • die zahlreichen Renaissance-Bauten der historischen Altstadt,
  • der Palazzo Vecchio,
  • die Ponte Vecchio,
  • die Kathedrale Santa Maria del Fiore,
  • die Medici-Kapelle,
  • der Palazzo Pitti,
  • der Boboli-Garten

und unzählige weitere architektonische und künstlerische Meisterleistungen.

Einen sollten Sie in Florenz auf jeden Fall gesehen haben: den berühmten David von Michelangelo. Die über 5 m hohe Statue gilt als bedeutendste Skulptur der Kunstgeschichte. Das Original steht in der Galleria dell‘ Accademia. Hier eine Bild der Kopie auf dem Platz vor dem Palazzo Vecchio.

David von Michelangelo am Palazzo Vecchia

Aber nicht nur für Kunstfreunde ist Florenz eine Reise wert. Die Metropole zieht mit toskanischem Lebensgefühl und regionaler Gastronomie zahlreiche Genießer an. Trinken Sie die guten Weine, erleben Sie den Geschmack der toskanischen Küche und verbringen Sie einen entspannten Sommerabend in den Straßen der Stadt!

Zudem lohnen sich die zahlreichen traditionellen Märkte der Stadt, wie

  • der Markt von San Lorenzo,
  • der Mercato Centrale,
  • der Markt von Sant’Ambrogio,
  • der Mercato delle Cascine oder
  • der Mercato delle Pulci,

auf denen Sie neben zahlreichen Erinnerungsstücken und Schnäppchen auch typische Spezialitäten, wie Cantuccini, frisches Obst und Gemüse einkaufen können. Oder lassen Sie sich in einem toskanischen Restaurant so richtig verwöhnen.

Sie sollten sich auch unbedingt ein „Gelato“ in den kleinen Eisdielen der Stadt gönnen. Denn Florenz ist eine der „Gelato“-Hauptstädte des Landes. Hier wurde vor über 500 Jahren die erste Eismaschine erfunden und die klassische Herstellung der Eissorten ist immer noch Ehrensache. Wahrscheinlich werden Sie nirgends auf der Welt besseres Eis finden.

Weitere Florenz-Tipps für Touristen:

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Sightseeing in Siena – Die Schönheit der Toskana entdecken

Auch wenn Siena nicht zu den größten Städten Italiens gehört, sie hat gerade einmal 52.000 Einwohner, nimmt sie in der Toskana vor allem für Touristen eine wichtige Position ein. Denn die Stadt beeindruckt durch ihre Schönheit. Der zentrale Platz, der Piazza del Campo, gilt sogar als einer der schönsten Plätze des Landes.

Zweimal jährlich wird hier eines der wichtigsten Feste der Stadt gefeiert. Der Palio, das wohl berühmteste Pferderennen der Welt. Wissenwertes über das waghalsige Großereignis erfahren Sie hier.

In Siena hat vor allem die Architektur des Mittelalters seine Spuren hinterlassen. Sehenswert sind vor allem:

  • der Duomo Santa Maria,
  • das Museo dell’Opera del Duomo,
  • der Palazzo Tolomei und
  • der Palazzo Pubblico.

Zum Palazzo Pubblico gehört auch der Torre del Mangia, der 102 m hohe Turm, der das Stadtbild prägt und von dem aus man einen atemberaubenden Ausblick hat.

Der Torre del Mangia in Siena

Freunde der Kunst sollten unbedingt der Pinacoteca Nazionale einen Besuch abstatten, wo Sie die Werke der bedeutendsten, alten Meister der Region besichtigen können.

Hier können Sie weitere Seiten von Siena entdecken:

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Die Sehenswürdigkeiten von Pisa – Mehr als der „schiefe Turm“

Wer den Namen „Pisa“ hört, verbindet ihn zwangsläufig mit dem schiefen Turm. Kaum ein Bauwerk ist weltweit so berühmt und steht als Symbol für die Stadt, ebenso wie der Eiffel-Turm für Paris und die Freiheitsstatue für New York. Mit dem kleinen Unterschied, dass die „Metropole“ in Italien nur etwas mehr als 85.000 Einwohner hat, im allgemeinen Sinne also nicht mal als Großstadt gilt. Trotzdem kennt wirklich jeder die toskanische Stadt nahe der Küste.

Hauptattraktion der Stadt ist der „Platz der Wunder“, der Piazza dei Miracoli, auf dem sich nicht nur der schiefe Turm befindet, sondern auch die Bauwerke

  • Baptisterium und
  • der Dom Santa Maria Assunta,

zu dem der freistehende Glockenturm gehört, den man heute nur noch als schiefen Turm kennt.

Weitere lohnenswerte Sehenswürdigkeiten:

  • die San Ranieri Kathedrale,
  • der Piazza dei Cavalieri,
  • das Museo dell’Opera del Duomo,
  • das Stadtviertel Borgo Stretto und
  • der Palazzo Gambacorti, das Rathaus.

In der Nähe der Piazza Vittorio Emanuele II finden Liebhaber moderner Kunst ein absolutes Highlight. Hier befindet sich, direkt auf der Rückwand der Kirche Sant’Antonio, das Werk „Tuttomondo“ des amerikanischen Künstlers Keith Haring. Ein unerwarteter Anblick zwischen den klassischen Häusern der Stadt:

Unbedingt gesehen haben sollten Sie auch den Orto Botanico, den ältesten botanischen Garten der Welt, der sich im Stadtzentrum befindet. Naturliebhaber sollten zudem einen Abstecher in den „Parco di Migliarino, San Rossore, Massaciuccoli“ einplanen. Der Naturpark befindet sich direkt vor den Toren der Stadt und reicht bis an die Küste, wo Sie auch einen interessanten „Vorort“ von Pisa finden, den Badeort Marina di Pisa.

Finden Sie hier weitere Reisetipps für Pisa:

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Rundreise durch die Toskana lohnenswert

Unser Toskana-Reiseführer hat Sie durch jede Landschaft dieser Region geführt, über das toskanische Archipel und die wichtigsten Städten. Ein wirklich beeindruckender Landstrich, den man einmal haben sollte. Ideal ist es natürlich, wenn Sie die unterschiedlichen Ecken der Toskana bei einer Rundreise, vielleicht mit einem Mietwagen, erleben. Nehmen Sie sich allerdings genug Zeit, denn ein Urlaub in der Toskana soll Ruhe und Erholung bedeuten, keinen Reisestress. Sie sollten allerdings als Alleinreisende etwas Italienisch beherrschen oder einen guten Sprachführer mitnehmen. Zudem ist ein Routenplaner in den abgelegenen Gegenden sinnvoll.

Für welche Landschaft oder welches Ziel in der Toskana Sie sich auch entscheiden: Packen Sie Ihre Koffer und freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Urlaub! Wir wünschen Ihnen einen gute Reise!

Nachfolgend haben wir noch einige Ausflugstipps in der Toskana für Sie zusammengestellt:

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